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Autocult 06029 BMW 340/1 Roadster, blau-schwarz 1:43

BMW 340/1 Roadster, blau-schwarz

Hersteller:
Autocult
Artikelnummer:
06029
Maßstab:
1:43
Lieferzeit:
1-3 Tage

Preis: 85,90 €

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Dieser Sammlerartikel ist kein Spielzeug im Sinne der Spielzeugrichtlinien.
Nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet!

Beschreibung

Passte nicht in das Konzept

Mit Datum vom 13. August 1946 gliederten die russischen Wirtschaftslenker das ehemalige Eisenacher BMW-Werk in das russichen Staatsunternehmen AWTOWELO AG ein.

Im Frühjahr 1948 waren die ersten Prototypen eines neuen Wagens fahrbereit und ab Oktober 1949 begann die Serienfertigung des Typs BMW 340 – eine Limousine. Parallel zu der Entwicklung des geschlossenen Wagens zeichnete der knapp 30jährige Hans Fleischer einen sportlich ausgelegten Zweisitzer. Als Karosserie-Gestalter war er maßgebelich an der Federführung der gesamten 340er Entwicklung beteilligt. Diverse Prototypen entstanden in diesen Jahren, unter anderem auch die Version BMW 340/1 – also Prototyp Nummer eins auf Basis des 340er Modells. Der als Cabriolet ausgeführte Sportwagen hatte gegenüber dem Serien BMW 340 eine wesentlich flachere Motorhaube, wobei nur die zahlreichen waagerecht verlaufenden Chormstreben noch eine annähernde Parallelität zum Serientyp darstellten. Die Karosserie wirkte ausgeprochen harmonisch mit seiner leicht bauchigen, von Rundungen geprägten Erscheinung. Der Sportwagen bekam mit dem 55 PS starken 6-Zylinder-Motor den gleichen Antrieb eingebaut, wie er auch in der Serie Verwendung fand. Wie ernsthaft die Entwicklung des Zweitsitzers auch im deutsch-russisch besetztem Direktionsstab erwogen wurde, zeigte die Tatsache, dass man dem Publikum auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1949 der Wagen am Stand der AWTOWELO zusammen mit dem Serienmodell präsentierte.

Zwar nahm der Wagen auch im Rahmen der groß angelegten 10.000 Kilometer Prüfungsfahrt teil und wer zu den frühen Straßenrennen ging, der konnte den Wagen in der Hand des Eisenacher Rennfahrers Gustav Apel sehen, doch dabei blieb es schließlich. Der Grund für die Einstellung des Projekts war in der staatlich gelenkten Wirtschaftspolitik zu suchen, in der für den sportlichen Zweisitzer offenbar kein Platz war.

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