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Autocult 06041 Renault Projet 900, gold-met. 1:43

Renault Projet 900, gold-met.

Hersteller:
Autocult
Artikelnummer:
06041
Maßstab:
1:43
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1-3 Tage

Preis: 86,90 €

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Dieser Sammlerartikel ist kein Spielzeug im Sinne der Spielzeugrichtlinien.
Nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet!

Beschreibung

Verkehrt herum

Zwei Fahrzeuge wurden im Jahre 1959 unter der Bezeichnung `Projet 900` im Hause Renault aufgebaut, die eine sehr außergewöhnliche Formgebung aufwiesen: Es war schlichtweg die optische `Verkehrtheit` des üblichen Erscheinungsbildes eines Autos - der Teil, den der Betrachter als Heck ansah, war vorne und die allgemein als lang gezogene Motorhaube interpretierte Front entsprach dem hinteren Teil! Verantwortlich für diese umgedrehte Kreation war der 53jährige Renault-Ingenieur Fernand Picard - aus seiner Hand stammte zum Beispiel das Design des Typs 4CV und die Form des Modells Dauphine.

Fernand Picard ließ eine Karosserie des 900er Wagens von den italienischen Designern bei Ghia entwerfen und eine weitere vom Franzosen André Daniel. Beide ließ er auch realisieren, während eine dritte Karosse, von Robert Barthaud geschaffen, keinen Weg in die Wirklichkeit fand. Allen zwei Fahrzeugen war gemeinsam, dass ein V 8 Motor als Antrieb diente, jedoch bei der einen Variante wurde er nahe an der Hinterradachse und beim anderen Modell an der Front in das eigens für dieses Projekt aufgebaute Fahrgestell eingebaut. Was genau mit den zwei Versuchsträgern getestet wurde ist nicht überliefert, jedoch ist bekannt, dass ausgiebige Tests auf dem Renault-Areal in Lardy stattgefunden haben. Ein paar Stichworte jener Fahrten sind dann aber schon an die Öffentlichkeit durchgedrungen. So wurde bei den Tests offenbar sehr großen Wert auf Sicherheitsaspekte gelegt. Diese jedoch konnten wohl nicht in dem gewünschten Maße umgesetzt werden, denn der Schwachpunkt war die Montage der vorderen Sitze unmittelbar über den Vorderrädern. Darüber hinaus soll aber die Konstruktion auch dem Fahrer generell kein großes Sicherheitsgefühl vermittelt haben. Ein weiteres, nicht behebbares Problem war bei einer Variante der Kofferraum, der nur über die beiden hinteren Türen erreicht wurde. Um das Verladen von Gepäck zu erleichtern konnte die Rückbank verschoben werden, doch selbst dieser Kniff barg eine große Umständlichkeit in sich.

Letztlich dürfte es die Vielzahl an offenbar unlösbaren Schwierigkeiten gewesen sein, die das gesamte Konzept zum Scheitern brachte. Dies war die Betrachtung vom technischen Aspekt her. Aber da wäre ja auch noch die außergewöhnliche Optik gewesen, die - gelinde gesagt - auch heute noch sehr gewöhnungsbedürftig ist.

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