,,Buckeltaunus" brachte Ford Einstieg in Nachkriegsproduktion
Damit begann im Nachkriegsdeutschland der Pkw-Bau von Ford. W?hrend allerorts die Spuren der K?lner Bombenn?chte noch sichtbar waren, lief der Ford Taunus G73A, liebevoll als ,,Buckeltaunus" bezeichnet, in den Produktionshallen in Niehl vom Band. Dabei begann seine Geschichte bereits 1939 als Nachfolger des Ford Eifel, doch der Zweite Weltkrieg stoppte die zivile Produktion. Erst 1948 lief die Fertigung in der Domstadt wieder an, womit der G73A zum ersten wichtigen Personenwagen der Nachkriegszeit f?r Ford Deutschland wurde. In einer Zeit des Mangels und des Wiederaufbaus war er f?r viele das Symbol f?r den m?hsam erk?mpften, neuen Wohlstand und den Traum von individueller Mobilit?t. Technisch blieb der Wagen konservativ, was in den sp?ten Vierzigerjahren jedoch ein Vorteil war: Die bew?hrte Technik lie? sich leicht warten. Unter der charakteristischen, buckeligen Motorhaube arbeitete ein seitengesteuerter Vierzylindermotor mit 1,2 Litern Hubraum und etwa 34 PS. Damit war der Taunus kein Rennwagen, aber ein zuverl?ssiger Begleiter auf den oft noch besch?digten Stra?en der jungen Bundesrepublik. WIKING nahm sich den Taunus des Modelljahres 1949/50 zum Vorbild, der ?ber eine bereits aufgewertete Ausstattung verf?gte. Gleichwohl konnte er seine Verwandtschaft zum Buckeltaunus aus Vorkriegsjahren nie verhehlen - der Name blieb ihm erhalten.
Karosserie blaugrau, Inneneinrichtung achatgrau. Fahrgestell silbergrau, Felgen blaugrau. Karosserie vorn und hinten mit silbernem ,,Taunus"-Logo. Frontseitig silberne Grillstege, Fensterumrandung mit Mittelsteg ebenfalls gesilbert. Seitliche T?rgriffe, Zierleiste und Umrandung des hinteren Seitenfensters und Felgen gesilbert. R?cklichter rot bedruckt. Scheinwerfer per Hand gesilbert.
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